Insekten im Wallis

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Gewichtsmässig und nach Anzahl Arten oder Einzelwesen bilden Wirbellose den Hauptanteil in unserer Fauna. Ihr kleiner Wuchs, die geringen Unterschiede zwischen gewissen Arten, ihr Leben im Versteckten, oft nächtlich oder unterirdisch, mögen unsere Unwissenheit über sie entschuldigen, niemals aber rechtfertigen. Um den ihnen zukommenden Platz sicherzustellen, wären viele Bände zu schreiben. So schätzen Spezialisten, dass 15'000 bis 20'000 Arten Geradflügler, die Gruppe von Insekten, zu denen Heuschrecken und Grillen gehören, die Erde bewohnen. Betrachtet man in Europa eine bestimmte Region, stellt man fest, dass die Anzahl Arten von Grillen und Heuschrecken regelmässig abnimmt vom Mittelmeerraum zum Polarkreis und vom Fuss der Berge bis zu deren Gipfel.

Mit etwa 70 der ungefähr 85 Arten helvetischer Grillen und Heuschrecken ist das Wallis gut dran. Von den 170 Arten von Tagfaltern in der Schweiz leben 156 auf 5200 km2 Walliser Boden. Im Vergleich dazu zählt, Graubünden auf 7000 km2 4 Arten weniger und das schweizerische Mittelland, von Genf bis Romanshorn, im ganzen 82 auf der doppelten Fläche des Wallis. Sodann vermehren sich im Wallis mehr als 50 Libellenarten von den 80 Arten, die man im ganzen Land gezählt werden. Wenn man noch Nachtfalter, Hautflügler und Käfer (ungefähr 4000 Arten im Wallis auf 6000 in der ganzen Schweiz) dazu nimmt, erhöhen sich die Zahlen.


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